phone phone Warenkorb

Von der Pferdestation zum Faulenzerhotel

Ein Haus mit Geschichte

Gastlichkeit seit mehr als 120 Jahren

Tradition, die verpflichtet

Seit mehr als 120 Jahren befindet sich unser Haus im Besitz der Familie Schweighofer und wird nun von Karl Schweighofer jun. in der 4. Generation geführt.
Schon vor der Zeit als Pferdestation mit angeschlossenem Postamt war in unserem Haus eine für die damalige Zeit so wichtige »Badestube« untergebracht. Der sogenannte »Bader« war neben Wundarzt, Naturheiler und Barbier natürlich auch immer ein zentraler Ort, der der Reinigung und Körperhygiene diente. Eine Landwirtschaft und Fleischerei waren im vorigen Jahrhundert neben dem Wirtshaus genauso selbstverständlich wie das Jahrzehnte lang im Haus eingemietete Postamt.

Johann und Maria

1899 - 1946

Im Jahr 1899 übernehmen Johann und Maria Schweighofer das Haus mit der Nummer Friedersbach 53 von Familie Pöll. Schon seit dieser Zeit entwickelt sich das Haus Schweighofer zu einem zentralen Treffpunkt in Friedersbach. Landwirtschaft und Fleischhauerei sind neben dem Wirtshaus seit frühen Jahren eine zusätzliche Einnahmequelle der ersten Schweighofers.

Karl und Leopoldine

1946 - 1970

Im Jahr 1946 lernt der 46jährige Karl seine Leopoldine kennen und sie führen den Betrieb gemeinsam bis 1970. Karl (der Zweite) übernimmt nach dem frühen Tod seines Vaters bereits im Alter von 23 Jahren den elterlichen Betrieb im Jahr 1970. Oma (Leopoldine) wird fast 90 Jahre und bleibt bis zur Eröffnung des Faulenzerhotels 2010 der gute Geist des Hauses.

Karl & Poldi

1970 - 1997

Nach der Geburt von Sohn Karl (der Dritte) im Jahr 1970 und Tochter Christiane 1975 machen die Eltern Karl und Leopoldine das Gasthaus und die Pension Schweighofer in den späten 70er Jahren aber vor allem in den darauf folgenden zwei Jahrzehnten über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Besonders die Eröffnung des Restaurants »Waldviertler Stuben« im Jahr 1982 bringt viel mediales Echo und Bekanntheitsgrad. In den folgenden Jahren vergeht kaum ein Jahr, in dem Poldi nicht eine neue Waldviertler Spezialität im Fernsehen präsentiert. 1991 entschließen sich Karl & Poldi zum größten bisherigen Umbau – ein modernes 4Sterne-Hotel mit Seminarbereich und damals fast 100 Betten entsteht in den Wintermonaten 1990/91. Sohn Karl kommt nach Abschluss der Tourismusschule, mehreren Saisonen in Österreich und Auslandsaufenthalt im Jahr 1991 zurück in den elterlichen Betrieb, Tochter Christiane entscheidet sich für ein Studium und zieht in dieser Zeit nach Wien, wo sie ihre Familie gründet.

Karl & Bettina

1997 - heute

Karl junior übernimmt 1997 den elterlichen Betrieb und baut ihn nach einer kurzen Zwischenrenovierung 2002 im Jahr 2010 zum ersten Faulenzerhotel um. Seit 2012 ist er mit seiner lieben Frau Bettina verheiratet, die neben ihrem Hauptberuf als Volksschullehrerin für die Dekoration im Faulenzerhotel verantwortlich ist. Sohn Felix ist im Restaurant Waldviertler Stuben seit mehreren Saisonen als Sommelier im Einsatz. Carola (Tochter von Bettina) studiert Kunstgeschichte und steht immer wieder mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Vernissagen und Ausstellungen im Faulenzerhotel geht.

Gewachsene Bausubstanz mit Charme und Geschichte

Umbauten und Renovierungen

1899

1899 übernehmen Johann und Maria Schweighofer das Haus mit der Nummer 53 im Zentrum von Friedersbach. Die Grundmauern umfassen zu dieser Zeit den kleinen Bereich um die heutige Gaststube. Schon damals ist unser Haus ein wichtiger Ort und Zwischenstation für das Umspannen von Pferdefuhrwerken.

1923

1923 findet die erste – für damalige Verhältnisse – große Umbauphase statt. Mit einem Tanzsaal für 100 Personen und sogenannten Sitzzimmern (hier war Platz für die Ballgäste zum Essen und Trinken) im ersten Stock über der heutigen Gaststube wurde das Haus erstmals aufgestockt. Die zu dieser Zeit schon bestehende Fleischhauerei wurde erweitert.

1962

Aus dem Tanzsaal im ersten Stock wurden 1962 die ersten Fremdenzimmer der ganzen Region (tlw. bereits mit Dusche und Warm/Kalt-Wasser), was für diese Zeit in unserer Gegend etwas ganz Besonderes war. Ebenerdig wurden die Gaststube und das sogenannte Extrazimmer komplett erneuert und ein neuer Saal für Bälle und Veranstaltungen angebaut.

1978

Im Jahr 1978 kommen weitere acht Gästezimmer dazu.

Der größere Umbau für die nächsten Jahre betrifft 1982 das Wirtshaus, welches sich zum über die Landesgrenzen hinaus bekannten »Restaurant Waldviertler Stuben« und kulinarischen Fixpunkt im Waldviertel entwickelt. Ein paar weitere Zimmer und ein Freibad komplettierten die Umbauphase 1982. In diesem Jahr verschwinden auch die letzten Reste der ehemaligen Landwirtschaft (es gab Kühe, Schweine und Hühner im Haus) und der Fleischhauerei. Das im Haus eingemietete Postamt und die Raiffeisenkassa bleiben weiter in Untermiete bestehen.

1991

Der größte Umbau des Hauses findet im Jahr 1991 statt. In den Wintermonaten 1990/91 entsteht nach anfänglichen witterungsbedingten Umbauschwierigkeiten aus der Pension Schweighofer ein modernes Viersternehotel mit Wellnessbereich und großzügiger Hotellobby. Die Buchungen für den darauffolgenden Sommer laufen bereits großartig und wir erreichen im August 1991 eine bis dahin unvorstellbare Auslastung.

2002

16 Zimmer werden komplett renoviert und mit modernstem technischem Standard ausgestattet (Internetanschluss, WLAN). Kleinere laufende Verbesserungen im Hotelbereich und modernere Lampen und Tische im Restaurant Waldviertler Stuben machen die Renovierungsarbeiten im Jahr 2002 komplett.

2010

2010 findet unter Karl jun. die größte Umbauphase seit 1991 statt. Wir konzentrieren uns jetzt noch mehr auf den Individualreisenden und reduzieren die Anzahl der Zimmer auf 40, um Platz für Massageräume und Personalzimmer zu schaffen. Alle Gästezimmer werden wieder modernisiert (davon 9 Zimmer komplett umgebaut), der Wellnessbereich neu gestaltet und der Faulenzergarten entsteht. Neben einem Facelifting für die Hotellobby und vielen weiteren kleinen Änderungen wird im Mai 2010 das weltweit erste Faulenzerhotel durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll feierlich eröffnet.